Avantgarde des Bürgerschützenvereins 1822 Herbern e.V. 





Seit vielen Jahrzehnten ist die Avantgarde aus dem Leben des Bürgerschützenvereins nicht mehr wegzudenken. Sie hat viele Jahre das Leben des Bürgerschützenvereins bereichert. Immer wieder erneuerte sie sich in den Zeiten. Sie reformierte ihre Uniform, feierte neue Feste, aber hielten immer wieder die Tradition hoch. Aus Tradition und Moderne lebt sie ihren Auftrag eine würdige Garde für König und Verein zu sein. Junge Leute sollen durch die Avantgarde an das Schützenwesen hingeführt werden. Ursprünglich waren es Junggesellen die den Verein bildeten.

In den Herbstagen des Jahres 1952 versammelten sich junge unverheiratete Männer in der Gaststätte Deitermann. Ziel war es eine Ehrengarde zugründen und eine gelebte Gemeinschaft zu zeigen. Erster Leiter war 1952  Theo Eidecker. Der 08. März 1953 gilt dagegen als wirklicher Geburtstag der Avantgarde. Hier wurde die Avantgarde von der Frühjahrsversammlung des Bürgerschützenvereins bestätigt. Dabei wurde Hugo Burghardt als Leutnant der Avantgarde gewählt. So war in den ersten Jahren der Kommandeur ein Leutnant. In den späten 1950er Jahren wurde der Kommandeur zum Hauptmann befördert und ihm ein Spieß und ein Schriftführer an die Seite gestellt. Später wurde, als die Avantgarde größer wurde, ein 2. Kommandeur gewählt, der den Kommandeur in seiner Arbeit unterstütze. Die Standartenoffiziere wurden mit der Einführung der Standarte eingeführt. Während des Schützenfestes übernahmen sie wichtige Aufgaben, wie die Aufziehen der Vögel an der Vogelstange. Sie standen aber auch Spalier und trugen den Kranz bei der Totenehrung. Seit der Saison 1954 begleitet die Avantgarde auch den König auf die verschiedenen Gastschützenfeste.

Zentrum der Aktivitäten der Avantgarde liegt in der Feier des Schützenvolksfestes. Viele Aktivitäten bereichern das Fest. Dazu gehören vor allem die Vorbereitungen von Dorf und Festzelt. Seit 1988 wird das Festzelt mit Birkengrün geschmückt. Das Zelt hatte bis 2012 einen Tannengrünkranz, der in Wechsel zwischen Offizierchor und Avantgarde gebunden wurde. Das Dorf wird seit 1972 mit Fähnchengirlanden geschmückt. Gleichzeit schmücken die Avantgardisten seit 1972 die Häuser der kommandierende Offiziere und Könige. Zu den Vorbereitungen gehört auch die Bereitung der Avantgardenecke auf dem Graf-Ferdinand-von-Merveldt-Schützenplatz. Diese Ecke wurde mehrfach umgestelltet. Zu den Aufgaben den Avantgarde gehört auch das Ausschießen des Runkelkönigs. Während des Festes obliegt es der Avantgarde das Niederlegen des Kranzes am Ehrenmahl. Die Avantgarde hat auch immer bei dem Königschießen sowie der anschließenden Proklamation geholfen und fleißig mitgeschossen. Früher wurde von der Avantgarde mit dem Spielmannzug der Kolpingfamilie Herbern auch das Große Wecken durchgeführt. Dabei wurde der Pfarrer des Ortes, die Könige, Vorstand und Hauptmann geweckt. Oft lassen sich einige Avantgardisten extra für das Wecken irgendetwas einfallen um aufzufallen. Besonders extravagante Uniformen wurden gewählt, da zur Zeit des Großen Wecken noch keine Strafen kassiert wurde.  Besonders mitgenommene Avantgardisten werden am letzten Tag des Festes von der Avantgarde zum Gesichtsältesten erkoren. Diese "Ehrung" ermpfängt der Gardist, wenn er besonders das Fest gefeiert hat. Ewiger Gesichts-ältester ist Erich Tönning.

Die Avantgardenuniform orientiert sich bei jeden Änderungen immer wieder an der Uniform des gesamten Bürgerschützenvereins. Seit Beginn der Avantgarde bestand die Uniform aus einer schwarzen Uniformjacke mit Schulterklappen, weiße Hose und weißes Hemd sowie der blauen Schirmmütze des Bürgerschützenvereins. In den ersten Jahren trugen die Avantgardisten eine schwarze Krawatte. Dies änderte sich 1971 als auf Vorschlag der damaligen Vereinswirtin Frau Deitermann die Avantgarde ihre markanten bordeaux-rote Fliegen angenommen haben. Die Offiziere tragen seit 1999 eine silberne Schützenkrawatte; ehemalige Offiziere tragen seit 2008 die rote Schützenkrawatte der ehemaligen Reservisten Avantgarde. Seit 1998 wurde durch Andre Mönster ein Ärmelemblem entworfen. Sie orientiert sich an der Standarte. Dieses Emblem ziert die Jacke und das Hemd der Avantgardisten. Seit 2005 tragen die Avantgardisten eine Bestickung auf den Hemden.

Als Waffe kennt die Avantgarde zwei Klassen. Die Offiziere tragen seit Beginn einen Degen bzw. Reitersäbel. Für die Mannschaft wurde 1963 von Heinz Gesenhoff und Albert Krampe Hölzerne Gewehrattrappen geschaffen. Die wurden zweimal erneuert. Zuletzt wurden von der Avantgarde 2018 neue Gewehre angeschafft

Beim Schützenfest in Horst-Wessel 1961 zum ersten Mal getragen, ist die Standarte der Avantgarde sicherlich das schönste Ausrüstungsstück des Vereins. Nach dem Vorbild der Tischstandarte von 1959, die selbst auf Grundlage der Vereinsfahne von 1953 auf Kosten der Mitglieder angefertigt wurde, und von Spenden der damaligen Mitglieder finanziert, wurde sie von der Firma Fahnen-Reuter in Münster angefertigt. Die Vorderseite der ca. 55cm*55 cm großen Fahne zeigt den Schützenadler mit Krone, Zepter und Reichsapfel, das westfälische Wappen und die Inschrift „Avantgarde Bürgerschützenverein Herbern 1822 -1961“ auf grüner Seide. Auf der sandfarbene Seide der Rückseite befindet sich ein Hirschkopf mit Eichenlaub und die Aufschrift“ Mit Herz und Hand für’s Heimatland“ in Seidenplattstichtstickerei. Im Dezember 2001 wurde die Standarte restauriert. 40 Jahre bei Wind und Wetter hatten ihre Spuren hinterlassen. Die Kosten für die Restauration von rund 2500 DM  [ca.1280 € ] wurden je zu Hälfte vom Bürgerschützenverein und der Avantgarde übernommen. Eine weitere Änderung hat die Standarte im Jahr 2005 bekommen. Durch Spenden von den ehemaligen Kommandeuren zum 50jährigen Bestehen der Avantgarde wurde ein Ring für die Fahnenbänder und den Trauerflor angefertigt und an die Standarte angebracht. Neben dem Standartenträger begleiten immer zwei Offiziere die Standarte. Sie darf bei keinem offiziellen Auftritt, wie zum Beispiel Hochzeiten, Beerdigungen, Volkstrauertag und natürlich den Schützenfesten, fehlen. Die Standarte sowie die Fahnenbänder und der Trauerflor wird in der Gaststätte "Deitermann" in einem Holzkasten, der von Mitgliedern 1979 gebaut wurde, aufbewahrt.

Neben den aktiven männlichen Mitglieder kamen und verschwanden immer wieder andere Mitgliedergruppen. Historisch als erste Gruppe ist dabei die Fahnenavantgarde zu nennen. Im Jahr 1973 wurde dabei durch den ehemaligen Kommandeur Bernd Deitermann die Fahnenavantgarde aus Jungs und Mädchen gegründet. Sie hatten immer einen eigenen Kommandeurteam. Es bestand aus einen Kommandeur aus der Reihe der Avantgarde sowie eine zweite Kommandeurin aus den eigenen Reihen.  Die Mädchen tagen blau Röcke und weise Oberteile. Dazu haben sie eine blau-weiße Fahne. Ihren ersten Auftritt hatten sie 1974 beim Schützenfest, das sie mit einem Fahnenschlag verschönerten. Seitdem werden auf dem Schützenfest immer wieder neue Tänze und den Fahnenschlag vorgeführt. Die Fahnengarde wurde 1998 in die Eigenständigkeit verabschiedet.

1994 wurde auf Vorschlag einiger Avantgardisten die "Reservisten Avantgarde" gegründet. Sie bestand aus altgedienten Avantgardisten, die nicht mehr die ganze Breite der Verpflichtungen erfüllen konnten. Sie trugen ein eigenes Ärmelemblem und die Uniform eines Unteroffiziers. Sie trugen kleine Waffe. Aufgrund des fehlenden Interesses wurde die Gruppe 2008 aufgelöst.

Neben den aktiven männlichen Mitglieder kamen und verschwanden immer wieder andere Mitgliedergruppen. Historisch als erste Gruppe ist dabei die Fahnenavantgarde zu nennen. Im Jahr 1973 wurde dabei durch den ehemaligen Kommandeur Bernd Deitermann die Fahnenavantgarde aus Jungs und Mädchen gegründet. Sie hatten immer einen eigenen Kommandeurteam. Es bestand aus einen Kommandeur aus der Reihe der Avantgarde sowie eine zweite Kommandeurin aus den eigenen Reihen.  Die Mädchen tagen blau Röcke und weise Oberteile. Dazu haben sie eine blau-weiße Fahne. Ihren ersten Auftritt hatten sie 1974 beim Schützenfest, das sie mit einem Fahnenschlag verschönerten. Seitdem werden auf dem Schützenfest immer wieder neue Tänze und den Fahnenschlag vorgeführt. Die Fahnengarde wurde 1998 in die Eigenständigkeit verabschiedet.

1994 wurde auf Vorschlag einiger Avantgardisten die "Reservisten Avantgarde" gegründet. Sie bestand aus altgedienten Avantgardisten, die nicht mehr die ganze Breite der Verpflichtungen erfüllen konnten. Sie trugen ein eigenes Ärmelemblem und die Uniform eines Unteroffiziers. Sie trugen kleine Waffe. Aufgrund des fehlenden Interesses wurde die Gruppe 2008 aufgelöst.

Neben den aktiven Mitglieder besteht die Avantgarde noch aus fördernden Mitgliedern. Sie unterstützen die Avantgarde durch finanzielles und tatkräftiges Mitwirken. 2012 wurde für diese Mitglieder eine eigene Verdienstmedaille geschaffen. 2014 wurde Marco Hüsing als erstes Mitglied zu einem Ehrenmitglied ernannt. Er trägt als Zeichen seiner Würde einen Orden und eine goldene Hutschnur.

Die Ehrenmitglieder, Träger der Verdienstmedaille der Fördermitglieder sowie altgediente Mitglieder bilden seit 2017 die Ehrenavantgarde. Die Ehrenavantgarde bildet eine Art Beirat der Avantgarde

Neben dem Schützenvolksfest sind im Veranstaltungskalender viele eigene Termine vorgesehenen. Zu den wichtigsten Veranstaltungen gehört das Schießen des Königs der Avantgarde. Der König der Avantgarde, der Maikönig genannt wird, wird seit 1972 ausgeschossen. Der König wurde bei einem Maigang durch Schießen auf eine Flasche ermittelt. Es kam aus diesem Schießen der Wunsch nach einem eigenen Maibiwak. 1992 wurde auf Grund der Einführung eines Ausmarsches des Bürgerschützenvereins auf das Septemberbiwak am 1. Septemberwochenende verlegt.

Neben dem Biwak gehört seit 1998 das Kinderschützenfest zu den wichtigsten Veranstaltungen der Avantgarde. Es wurde zuerst jährlich später zweijährig gefeiert. Es ging aus der Idee des damaligen Kommandeurs Heiko Mönster zurück. Daneben waren viele verschiedenen Feste, Feiern und Veranstaltungen im Jahr der Avantgarde immer bekannt. Zu einigen Zeiten feierten die Avantgarde ihr eigenes Karneval oder veanstaltete Tagestouren. Diese Sambatouren waren und sind immer sehr beliebt. Aber auch Arbeitseinsätze gehörte zur Avantgarde. Dazu gehören Dorfsäuberung, Aktionen am Schützenplatz oder Einsätze auf dem Recylinghof der Gemeinde. Auch das gemeinsame Ausüben des Schießsportes gehört zu den Aufgab

Neben den aktiven männlichen Mitglieder kamen und verschwanden immer wieder andere Mitgliedergruppen. Historisch als erste Gruppe ist dabei die Fahnenavantgarde zu nennen. Im Jahr 1973 wurde dabei durch den ehemaligen Kommandeur Bernd Deitermann die Fahnenavantgarde aus Jungs und Mädchen gegründet. Sie hatten immer einen eigenen Kommandeurteam. Es bestand aus einen Kommandeur aus der Reihe der Avantgarde sowie eine zweite Kommandeurin aus den eigenen Reihen.  Die Mädchen tagen blau Röcke und weise Oberteile. Dazu haben sie eine blau-weiße Fahne. Ihren ersten Auftritt hatten sie 1974 beim Schützenfest, das sie mit einem Fahnenschlag verschönerten. Seitdem werden auf dem Schützenfest immer wieder neue Tänze und den Fahnenschlag vorgeführt. Die Fahnengarde wurde 1998 in die Eigenständigkeit verabschiedet.

1994 wurde auf Vorschlag einiger Avantgardisten die "Reservisten Avantgarde" gegründet. Sie bestand aus altgedienten Avantgardisten, die nicht mehr die ganze Breite der Verpflichtungen erfüllen konnten. Sie trugen ein eigenes Ärmelemblem und die Uniform eines Unteroffiziers. Sie trugen kleine Waffe. Aufgrund des fehlenden Interesses wurde die Gruppe 2008 aufgelöst.

en der Avantgarde. Jährlich wird der beste Schütze der Avantgarde gesucht. Er trägt als Zeichen an der Uniform eine goldene Schützenschnur.

Es gibt aus den über 60 Jahren viele Geschichten aus den Reihen der Avantgarde. Die können hier oft nicht erzählt werden, weil zu den Geschichten die Gesichter gehören, die sie erlebt haben. Wir fordern Sie auf, lieber Leser, die Avantgardisten von Früher und Heute nach ihrer Geschichte zu fragen und zuzuhören bei ihren Erzählungen. Wir reden gern über unsere Erlebnisse. Und jedes Jahr kommen neue Geschichten hinzu. Jeder Gardist formt die Geschichte der Avantgarde.



Gardenkommandeure Könige der Avantgarde



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